Verfasst am: 26.07.2010 - 14:12
Toshiba AC100: Gute Technik, aber nicht außergewöhnlich
Vor etwa einem Monat hat Toshiba das Toshiba AC100 Netbook vorgestellt. Mittlerweile haben auch schon ein paar Portale und Blogger Hand an das Toshiba AC100 gelegt und berichten von ihren Erfahrungen. Allzu viel darf man sich von diesem 10-Zoll-Netbook aber nicht erhoffen.
Die Technik ist für ein Netbook ungewöhnlich. Als Betriebssystem wird Google Android 2.1 verwendet und Leistung erzeugt der NVIDIA Tegra 250 Chip.
Der NVIDIA Tegra 250 Prozessor ist schnell und leistungsstark, auch in Form des Toshiba AC100. Doch viel Leistung bedeutet auch einen hohen Stromverbrauch. Die Tester berichten von bis zu 4,5 Stunden bei der Videowiedergabe. Dafür aber kann der NVIDIA Tegra 250 Video-Inhalte in 1080p abspielen.
Ein paar Mankos gibt es auch innerhalb des Betriebssystems. Google Android 2.1 erlaubt auf dem Toshiba AC100 keinen Zugriff auf den Marketplace. Applikationen müssen also umständlich selbst gesucht und installiert werden. Als weiteres Problem entpuppt sich der Browser, der an sich gut funktionieren sollte. Leider unterstützt der Browser keine Flash-Inhalte.
Aber es gibt nicht nur negatives zu berichten. Besonders herausragend ist beim Toshiba AC100 das Design und die Ergonomie. Es gibt keine störenden Elemente und es ist erstaunlich dünn und leicht. Das Toshiba AC100 bringt gerade einmal rund 900 Gramm auf die Waage.
Toshiba hat mit dem Toshiba AC100 ein schönes Netbook entwickelt, dass versucht mit anderer Technik und hübschen Design zu trumpfen. Die Hardware bietet im Gegensatz zu “gewöhnlichen” Netbooks nicht viele Vorteile. Als mobiler Media-Player ist das Toshiba AC100 ebenso wenig geeignet, wie fürs mobile Arbeiten. Für Letzteres fehlen einfach ordentliche Apps und ein mobiler Media-Player sollte nicht ständig am Strom hängen, er ist ja schließlich “mobil”.
via engadget
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