Verfasst am: 18.04.2011 - 16:47

Tablet PCs: Geräte mit Honeycomb lassen weiter auf sich warten


motorola xoom 3 150x150 Tablet PCs: Geräte mit Honeycomb lassen weiter auf sich wartenDie erste Google Android Version für Tablet PCs, also Google Android 3.0 (Honeycomb) ist alles andere als ein Erfolg. Gemessen wird dies anhand des Motorola Xoom, seines Zeichens das erste Honeycomb-Tablet auf dem Markt. Es wurde groß angekündigt und hatte das Potenzial, ein würdiger Apple iPad Konkurrent zu sein.

Doch daraus ist nichts geworden und primär schuld daran ist Google. Die Software bzw. das Betriebssystem ist noch lange nicht fertiggestellt und neigt zu Fehlern. Die Konkurrenz, also Apple hat weiterhin die Nase vorn. Google hat wohl ein bisschen zu viel Gas bei der Entwicklung gegeben.

Wir haben schon öfter darüber berichtet, dass die meisten Tester des Motorola Xoom nicht zufrieden sind. In einem Bericht der Digitimes wird jetzt darauf eingegangen, wie der schlechte Verkaufsstart des Xoom die Branche beeinflusst. So haben diverse Hersteller ihre Honeycomb-Tablets verschoben, um möglicherweise demselben Desaster aus dem Weg zu gehen. Vor allem kritisiert wird die mangelnde Hilfestellung seitens Google gegenüber den Herstellern. In diesem Fall ist das Motorola, die im Moment nur geduldig warten können, bis Google die Probleme aus der Welt schafft. Namhafte Hersteller wie Asus und HTC haben bereits ihre Tablet PCs verschoben.

Der Asus Eee Pad Transformer und das HTC Flyer hätten nämlich schon auf dem Markt sein sollen. Tatsächlich erscheinen die Geräte Anfang Mai. Das HTC Flyer kommt präzise am 09. Mai nach Europa. Ein anderes Problem der Honeycomb-Tablets ist die Lage in Japan. Die Naturkatastrophe ist zwar schon eine Weile her, allerdings noch immer in aller Munde. Die Folgen des Bebens sind für Technologie-Unternehmen mehr als deutlich spürbar. Diverse Unternehmen fahren die Produktion herunter, weil schlichtweg Teile fehlen, die normalerweise in Japan gefertigt werden. Dazu kommt, dass diverse Produkte nicht eingeführt werden, weil dies moralisches kaum vertretbar wäre und die Bevölkerung ohnehin kaum zum Kauf animiert werden könnte.

Abgesehen davon hat Google noch eine Menge Arbeit vor sich um die Gemüter wieder ruhig zustellen.