Verfasst am: 04.01.2011 - 14:46
Sharp Galapagos: Macht halt bei der FCC – baldiger Verkauf in den USA?
In Japan sind die beiden Sharp Galapagos Tablets schon verfügbar. Sharp scheint sich über einen guten Absatz zu freuen, denn die Sharp Galapagos Tablets sind in den USA bei der Zulassungsbehörde FCC gelandet. Dort werden sie gerade unter die Lupe genommen, womit ein baldiger Verkaufsstart in den USA bevorstehen könnte.
Damit hat Sharp fast die Hürde genommen und kann sich der kritischen US-Bevölkerung stellen, die zum großen Teil mit einem Apple iPad ausgestattet sind, oder auf einen würdigen Gegner warten.
Von den Sharp Galapagos Tablets gibt es genau genommen zwei, nämlich im 5,5-Zoll- und 10,8-Zoll-Format. Als Betriebssystem wird Google Android 2.2 (Froyo) verwendet. Vielleicht folgt auch bald ein Software-Update, aber ein Anzeichen darauf gibt es nicht. Die Auflösung des kleinen Modells liegt bei 1024 x 600 Pixeln, während der 10-Zöller mit 1366 × 768 Pixeln auflöst. Die typische Android Oberfläche wird übrigens von einem eigenen Benutzerinterface verschleiert. Sharp positioniert die Galapagos Tablets als sogenannte E-Reader für digitale Magazine.
Das Android Betriebssystem eignet sich aber durchaus für weitere Zwecke, was den meisten bekannt ist. Damit versucht Sharp, eine kleine Lücke im Markt auszunutzen. Dazu kommt, dass das Zeitalter für digitale Magazine noch nicht wirklich da ist. Die meisten Informationen werden nach wie vor Online abgerufen, während andere lieber auf Zeitungen aus Papier zurückgreifen. Vielleicht versucht Sharp das zu ändern und somit auf einem aufstrebenden Ast zu sitzen. Nicht umsonst werden auch japanische Inhalte wie Manga-Comics mit in die USA genommen. Doch egal was die Sharp Galapagos Tablets sind, vielleicht können sie sich in den USA durchsetzen.
via liliputing
