Verfasst am: 13.07.2010 - 15:52
Microsoft: Windows 7 Downgrade-Regel ohne Zeitlimit
Den aktuellen Microsoft Blog-Eintrag kann man einfach oder extrem kompliziert erklären. Die Rechten und Pflichten sind bei Microsoft sorgfältig dokumentiert, für jede einzelne Windows-Version. Es gibt eine sogenannte “Downgrade-Regel“, die eigentlich nur für Business-Kunden vorgesehen war.
Wir überspringen den komplexen Part der Downgrade-Regel von Windows Vista und kommen direkt zum Windows 7 Betriebssystem. Denn auch hier gibt es die Downgrade-Regel.
Die Downgrade-Regel haben Geschäftskunden dann angewandt, wenn ein neues Windows-Betriebssystem erschienen ist, aber die verwendete Software noch nicht darauf arbeitet. Läuft das Warenwirtschaftssystem beispielsweise nicht auf Windows 7, kann man sich dafür Windows Vista oder Windows XP Professional installieren.
Mit Windows 7 hat Microsoft den Schritt gewagt, und auch OEM-Versionen in die Downgrade-Regel mit einbezogen. OEM-Versionen sind auf vorkonfigurierten Computern zu finden, die fertig im Handel erworben werden. Eigentlich war angedacht, dass OEM-Versionen nur bis zum 22. April 2010 auf ein älteres System umsteigen dürfen. Wäre bis zu diesem Datum ein Service Pack erschienen, hätte sich die Frist zudem verkürzt.
Microsoft hinkt mit dem Service Pack 1 für Windows 7 hinterher und will es im ersten Halbjahr 2011 veröffentlichen. Warum Microsoft letzten Endes die ohnehin überfällige Zeitbegrenzung aufgehoben hat, kann direkt im Blog nachgelesen werden.
via heise online