Verfasst am: 06.06.2011 - 16:05
Lenovo A30: Designer-Nettop mit unzähligen Anschlüssen
Ob das Lenovo A30 wirklich ein Designer-Nettop ist, wissen wir nicht wirklich. Das ist aber egal, denn es sieht auf jeden Fall danach aus. Verwendet wird kein minderwertiger Kunststoff, sondern stabiles Metall bzw. Aluminium. Die grüne Lackierung ist gewöhnungsbedürftig, aber wir vermuten, es werden noch zahlreiche andere Farben erscheinen.
Das Lenovo A30 sieht nicht aus wie ein normaler Nettop und auch im Inneren kommt nicht die Technik zum Einsatz, die man sich heute wünschen würde. Aber als Multimedia-Station für den Fernseher taugt das Lenovo A30.
Das auch deshalb, weil ziemlich viele Anschlüsse am Lenovo A30 integriert sind. Balazs von nDevil hat das Lenovo A30 auf der Computex 2011 gesichtet, durfte aber leider keine Aufnahmen von der Rückseite machen. Dort scheint sich also vielleicht noch ein Geheimnis zu verstecken, oder aber der Prototyp ist nur ein leerer Kasten, in den man von hinten rein sehen kann. Das Beschreibungsschild verrät uns zumindest, was für das Lenovo A30 geplant ist.
Zunächst einmal kommen wir zurück auf die Vielzahl von Anschlüssen. Da wären an der Rückseite dann 4x USB 2.0, Composite Video/Audio, SPDIF und der LAN-Anschluss. Auf der Vorderseite versteckt sich der Kartenleser sowie ein weiterer USB-Anschluss. Im besten Fall wird noch WLAN und Bluetooth an Bord sein, aber das ist nur eine Vermutung.
Angetrieben wird das Lenovo A30 von einem VIA Prozessor. Es ist der VIA U3300, aber welches genaue Modell, ist unbekannt. Dieser Prozessor kann von 800 MHz bis 2 GHz getaktet sein und unterstützt DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher. Immerhin 2-GB-DDR3-Arbeitsspeicher werden im Lenovo A30 arbeiten. Die 500-GB-Festplatte wird von Seagate geliefert und voraussichtlich mit 5400 rpm drehen.
Im Bereich des Betriebssystems gibt es nichts gewohntes, stattdessen wird das sogenannte “TinyOS” genutzt. Auch das lässt wieder vermuten, dass das Lenovo A30 eher als Multimedia-Station gedacht ist.
