Verfasst am: 11.11.2011 - 14:30
Chromebooks: Acer und Samsung Verkaufszahlen mehr als erschreckend
Google versucht mit seinem Google Chrome OS bzw. den Chromebooks das zu erreichen, was einst mit Google Android gelungen ist. Doch der ganz große Wurf ist Chrome und die aktuell verfügbaren Chromebooks nicht. Das Branchenmagazin Digitimes schreibt in seinem aktuellen Bericht, dass weder Kunden noch Hersteller großes Interesse zeigen.
In Deutschland ist das Samsung Series 5 Chromebook erhältlich. Noch nicht angekommen ist das Acer AC700 Chromebook.
Es war Mal geplant, beide Chromebooks gleichzeitig an den Start zu bringen. Das hat nicht funktioniert und auch der Verkauf geht nur schleppend voran. Laut Digitimes hat Acer gerade einmal 5000 Chromebooks in den USA absetzen können. Samsung, die in letzter Zeit eigentlich nur sehr gute Verkaufszahlen vorlegen können, sollen sogar noch weniger verkauft haben.
Das Projekt “Chromebook” ist damit aber nicht gestorben. Zuletzt hat Google in London Anfang Oktober die Chrome Zone eröffnet, einen Shop speziell für Chromebooks. Die Akzeptanz gegenüber den Chromebooks ist deshalb so gering, weil diese Art von Netbook noch nicht gefragt ist. Wir wollen mit Netbooks arbeiten, ein paar Spiele spielen, Musik hören und vieles weitere machen. Das Chrome Betriebssystem ist stark mit der Datenwolke verknüpft, ähnliche wie MeeGo.
Die Cloud (Datenwolke) kommt und wirft einen immer größeren Schatten. Spezielle Geräte für die Cloud sind bisher nicht notwendig und auch gar nicht gefragt. Andererseits trumpfen Chromebooks nicht gerade durch sehr gute Technik.